Tätigkeitsbericht des Vorstandes der VVN-BdA M-V e.V. 2016/17

11. April 2017

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Tätigkeitsbericht des Landesvorstandes für die Jahre 2016 und 2017 auf der vergangenen Landesmitgliederversammlung am 08. April in Stavenhagen von Nico Burmeister.

Der aktuelle Vorstand wurde gewählt auf der vergangenen Landesmitgliederversammlung unserer Landesvereinigung in Rostock im Peter-Weiss-Haus.

Der Vorstand tagt regelmäßig aller viertel Jahre. Bislang traf sich der Vorstand drei Mal: am 29. April und am 11. November jeweils in der Rostocker Geschäftsstelle der Partei DIE LINKE. Am 27. Januar traf sich der Vorstand im Schweriner Brechtsaal.

Auf der ersten Sitzung wurden unter anderem die einzelnen Zuständigkeiten innerhalb des Vorstandes verteilt. Peter Ritter und Nico Burmeister wurden zu den beiden Landessprechern gewählt. Elke Schoenfelder betreut als Schatzmeisterin wie in den vergangenen Jahren die Finanzen. Axel Holz und Nico Burmeister halten den engen Kontakt zur Bundesvereinigung. Jedes Vorstandsmitglied ist Ansprechpartner*in für Kreisvereinigungen bzw. Basisorganisationen.

Axel Holz betreute die von der Bundesvereinigung erstellte Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“. Sie wurde 2016 in M-V elf mal in verschiedenen Städten, wie Rostock, Schwerin und Stralsund, gezeigt.

Mit der Erstellung eines eigenen Facebook Auftrittes und eines Twitter Acounts ist unsere Landesvereinigung auch im Web 2.0 vertreten und wirbt für die Ziele unserer Vereinigung besonders unter jüngeren Menschen. Nico Burmeister erstellte dazu ein Konzept für den Umgang mit Social Media. Unsere Facebook Seite hat aktuell über 1.500 Likes und ist damit, nach dem Facebook Auftritt des Bundesbüros der VVN-BdA, die zweitgrößte Seite unserer Vereinigung.

Auch die Ausstellung „Deutschland muss leben, deshalb muss Hitler fallen!“ die Bewegung Freies Deutschland 1943-1945 ist in den vergangenen Monaten mindestens 10 Mal gezeigt worden. Auch diese Ausstelung wurde unter anderem mitbetreut durch Axel Holz.

Das Abschneiden der rechtspopulistischen Alternative für Deutschland (AfD) mit 20,8% beschäftigte ebenfalls den Vorstand. Unser Bundesgeschäftsführer Thomas Willms hat auf dem vergangenen Bundeskongreß, an dem als Deligierte Simone Dehm und Nico Burmeister und Axel Holz als Gast teilnahmen, die brandneue Ausstellung „Der Arm der Bewegung – Die ‚Alternative für Deutschland’“ vorgestellt. Axel Holz und Nico Burmeister betreuen die Verbreitung der Ausstellung in Mecklenburg-Vorpommern.

Wie in den vergangenen Jahren organisierten Basisorganisationen und Kreisvereinigungen Veranstaltungen und Gedenken zu den Jahrestages, wie Weltfriedenstag, dem Zweiten Sonntag im September und dem Auschwitz-Gedenktag. Auch wurde der 80. Jahrestag des Beginns des Spanischen Bürgerkriegs mit verschiedenen Veranstaltungen begangen.

Als besonders wichtig hat sich einmal mehr die Zusammenarbeit mit Bündnispartner*innen, wie dem rat+tat e.V., dem Rostocker Friedensbündnis, der Gewerkschaft der Ver.di herausgestellt. Solche Zusammenarbeiten gilt es künftig zu intensivieren.

In den vergangenen Monaten ist es gelungen neue Mitglieder für unseren Verband zu gewinnen. Dass vor allem junge Menschen den Weg zu uns finden, darf uns vorsichtig optimistisch für die zukünftige Arbeit unserer Landesvereinigung stimmen.

Nico Burmeister hat ein Verfahren zur Begrüßung von Neumitgliedern in unserem Landesverband erarbeitet, damit neue Kameradinnen und Kameraden schneler und effizienter in unsere Strukturen eingebunden werden können. Dennoch müssen wir unsere Anstrengungen weiter verstärken, neue Mitstreiterinnen und Mitstreiter zu gewinnen.

Ein AfD Sympathisant strebte eine Klage gegen einen Post auf unserer Facebook Seite an. Am 4. September 2016, den Wahltag zur vergangenen Landtagswahl, wurde dort eine satirische Grafik veröffentlicht mit dem Text: „Liebe AfD-Wähler, helfen sie unbedingt: Wahlbetrug verhindern! Wahlzettel unterschreiben!“ Die Ermittlungen wurden nach kurzer Zeit eingestellt, verursachten jedoch unnötige Kosten.

Das langjährige Engagmente in der Projektwerkstatt Buntes Q in Schwerin musste der Vorstand schweren Herzens beenden. Das Projekt verlor immer mehr an politischem Schwung und schlief immer mehr ein. Zudem wurden die finanziellen Belastungen für den Landesverband zu stark. Unsere Landesvereinigung ist postalisch nun über ein Postfach zu erreichen.