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Broschüre zum 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

12. Mai 2010

Die Osteuropa-Freundschaftsgesellschaft MV e.V. hat zusammen mit dem VVN/BdA eine Broschüre des Kommunalpolitischen Forums, erarbeitet vom Historiker Joachim Aust, anlässlich des 65. Jahrestages der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus erneut herausgegeben.

Die Broschüre handelt von den Ereignissen zum Kriegsende in Mecklenburg-Vorpommern und hat insbesondere neuere Forschungsergebnisse zum Widerstand in der Wehrmacht und in christlichen Kreisen (Teilnehmer am Widerstand) erfasst. Diese Broschüre kann zum Preis von 5,50 € pro Stück in der Geschäftsstelle der OFG erworben werden. Der Versand kann auch gegen Rechnung zzgl. Porto auf Bestellung erfolgen.

Osteuropa-Freundschaftsgesellschaft Mecklenburg-Vorpommern e.V. c/o Kerstin Voigt Landesvorsitzende Mecklenburgstr. 69 19053 Schwerin Tel. (0385) 7 58 96 92 Fax (0385) 71 57 85 kontakt@osteuropa-freundschaftsgesellschaft.de www.osteuropa-freundschaftsgesellschaft.de Vereinsregister Schwerin Nr. VR 348

Eine gelungene Ehrung!

geschrieben von Michael Strähnz

10. Mai 2010

Anlässlich des Tages der Befreiung des deutschen Volkes vom Faschismus fand auf dem Ehrenfriedhof der Opfer des Faschismus eine gemeinsame Gedenkveranstaltung der VVN/BdA, der Osteuropafreundschaftsgesellschaft, des deutsch-russischen Kulturzentrums „Kontakt“ e.V. und der Landeshauptstadt Schwerin statt.

Hier an der Stätte, an der vor 65 Jahren durch die Befreier Schwerins, die US-Truppen, 74 Tote des KZ Wöbbelin unter der verordneten Teilname der Schweriner bestattet wurden, trafen sich am Sonnabend, dem 8.Mai etwa 130 Schwerinerinnen und Schweriner, um der Opfer des faschistischen Krieges zu gedenken. Unter den Gästen waren auch die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Schwerin, der Fraktionsvorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen Manfred Strauss und viele Stadtvertreterinnen und Stadtvertreter der Landeshauptstadt. Nach einer musikalischen Eröffnung durch ein von Julia-Therese geschriebenes Lied sprach unser Kamerad Helmut Holter, Fraktionsvorsitzender der Linkspartei im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. Er wies noch einmal auf den schweren Kampf der Roten Armee und ihrer Verbündeten hin. Bei den vielen erschienenen Schwerinerinnen und Schweriner mit russischem Migrationshintergrund bedankte er sich in russischer Sprache. Diese Geste kam gerade bei den älteren Menschen sehr gut an. Nach dem Gedicht „Frieden“ von Josef Reding sprach Jury Karasew vom deutsch-russischen Kulturzentrum „Kontakt“ e.V. und erinnerte noch einmal an die großen Opfer der Völker des Sowjetunion und warnte am Beispiel der Staaten Lettland und Estland vor einer Verharmlosung des Faschismus. Er erinnerte daran, dass es allen Völkern nur gemeinsam gelingen wird, den Faschismus für immer zu besiegen. Bevor Julia-Therese die Veranstaltung mit einem Lied beendete, konnten wir noch drei neue Kameradinnen und Kameraden in die VVN/BdA aufnehmen. In Mecklenburg-Vorpommern ist der 8.Mai der Tag der Befreiung vom Faschismus Landesgedenktag. Es ist das einzige Bundesland, wo es diese Anerkennung der historischen Leistungen der in der Anti-Hitler-Koalition vereinten Staaten gibt.

65. Jahrestag der Befreiung mit 200 Teilnehmern in Rostock

9. Mai 2010

Die Kampagne „65 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus“ endete am 8. Mai 2010. In der Zeit zwischen dem 1. Januar und dem 8. Mai 2010 wurden in ganz Mecklenburg-Vorpommern und der Bundesrepublik tausende Broschüren und Flugblätter sowie Plakate und Aufkleber verteilt. Viele Gespräche sowohl mit Zeugen aus der Zeit des Nationalsozialismus als auch mit jüngeren Menschen aus der Gegenwart sorgten für neue Impulse, Denkanstöße, Ideen und sogar Freundschaften. Aus Anlass des Jahrestages der Befreiung fanden mehrere Veranstaltungen in Rostock und Umgebung mit mehreren hundert Teilnehmer_Innen statt.

Zum einen lud die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschist_Innen (VVN-BdA) Rostock ab 10Uhr zu ihrer traditionellen Mahn- und Gedenkveranstaltung am Puschkinplatz ein. Nach einigen Reden lokaler Persönlichkeiten aus Politik und Zivilgesellschaft, darunter Cornelia Mannewitz vom Rostocker Friedensbündnis, konnten die mehr als 200 Besucher_Innen, die sich aus verschiedenen Parteien, Vereinen und aus Einzelpersonen zusammensetzten, den Chören „Ina“ und „Allessong“ lauschen. Anschließend legten Viele Besucher_Innen Blumen und Gebinde auf die Gräber der bei der Befreiung Rostocks am 1. Mai 1945 gefallenen Rotarmisten und ihr Denkmal nieder.

Eine ähnliche Veranstaltung fand zur gleichen Zeit in Bad Doberan statt. Im Vorfeld der von der Partei Die LINKE angemeldeten Gedenkfeier plakatierten Neofaschisten in der kleinen Stadt ihre menschenverachtende Propaganda und machten dabei nicht einmal vor Denkmälern halt. Die Plakate hielten allerdings nur wenige Stunden, sie waren noch nicht einmal angetrocknet. Eine auffallend hohe Zahl an jungen Teilnehmer_Innen machte die zwar kleine aber bunte Veranstaltung zu einer gelungenen und würdigen Zeremonie.

Am Nachmittag fand in der Gaststätte „Nordlicht“ in Rostock-Lichtenhagen die Veranstaltung des ostdeutschen Kuratoriums von verbänden e.V. (OKV) zum 65. Jahrestag der Befreiung statt. Sie war mit mehreren hundert Besucher_Innen die größte Veranstaltung in Rostock, wenn nicht sogar in ganz Mecklenburg-Vorpommern. Neben einer eindrucksvollen und nachdenklich stimmenden Rede von Torsten Koplin (MdL), spielte das Ensemble „Nadeshda“ und der Liedermacher Wolfgang Schulz aus Berlin. Mehrere Stände sorgten dafür, dass es auch während den Pausen nicht langweilig wurde. Unter anderem wurde auch Material der Kampagne „65 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus“ ausgelegt. Die neue Soli-CD zum achten Mai wurde genauso gut angenommen, wie die mittler Weile schon berühmt gewordenen Broschüre „8. Mai – so was kommt von so was ..?!“.

Wir danken allen Unterstützer_Innen, die diese Kampagne erst möglich gemacht haben. Wir danken allen Menschen, die Zeit, Mühe und Geld in die Kampagne gesteckt haben. Besonderen Dank gilt dem Rostocker Friedensbündnis, der Musikgruppe Los Tupas und der DKP Mecklenburg-Vorpommern.

Tag des Sieges über den Faschismus

8. Mai 2010

09.05.2010

Tag des Sieges über den Faschismus

Delegation der VVN-BdA Westmecklenburg aus Schwerin, Crivitz und Parchim

Sonntag, 09. Mai 2010, ?

Berlin

Sonntag, 09. Mai 2010, ? Berlin

65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

7. Mai 2010

08.05.2010

65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus

Gedenkveranstaltung

Samstag, 08. Mai 2010, 10 Uhr

Schwerin, Platz der OdF

Samstag, 08. Mai 2010, 10 Uhr Schwerin, Platz der OdF

Kundgebung

7. Mai 2010

08.05.2010

Kundgebung

aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung vom Hitlerfaschismus und des Endes des 2.Weltkrieges

Samstag, 08. Mai 2010, 10.00 Uhr

Rostock, Ehrenfriedhof der gefallenen Soldaten und Offiziere der Roten Armee am Puschkinplatz

mit anschließender Kranzniederlegung.

Samstag, 08. Mai 2010, 10.00 Uhr Rostock, Ehrenfriedhof der gefallenen Soldaten und Offiziere der Roten Armee am Puschkinplatz mit anschließender Kranzniederlegung.

Mehr als 100 Menschen würdigten in Schwerin den Tag der Befreiung vom Faschismus in Deutschland

7. Mai 2010

Die Basisgruppe Westmecklenburg/Schwerin hatte zu einer Gedenkveranstaltung aus Anlass des 65. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus auf den Platz der OdF eingeladen und es kamen über 100 Menschen, darunter viele Jugendliche.

Nach einleitenden Worten von Michael Strähnz und einem Lied ergriffen Helmut Holter und Jury Karasew das Wort zu bewegenden Reden. Anschließend wurden drei neue Mitglieder aufgenommen. Helmut Holter übergab eine Spende an den Verband. Die Gedenkveranstaltung klang mit feierlichen Blumenniederlegungen aus.

Gedenkveranstaltung

6. Mai 2010

07.05.2010

Gedenkveranstaltung

der Hansestadt Rostock anlässlich des 65 Jahrestages der Befreiung vom Nationalsozialismus und der Beendigung des 2. Weltkrieges

Freitag, 07. Mai 2010, 16.00 Uhr

Aula des Innerstädtischen Gymnasiums am Goetheplatz

Freitag, 07. Mai 2010, 16.00 Uhr Aula des Innerstädtischen Gymnasiums am Goetheplatz

Gemeinsame Pressemitteilung des VVN-BdA und der Oberbürgermeisterin von Schwerin

4. Mai 2010

Einsatz für Frieden, Demokratie und Toleranz verstärken, Erinnerung an das Kriegsende vor 65 Jahren

Anlässlich des Landesgedenktags für die NS- und Kriegsopfer erinnern die Vereinigung des Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten (VVN/BdA) Westmecklenburg-Schwerin und die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt gemeinsam an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 65 Jahren und die Befreiung vom Faschismus. „Der Zweite Weltkrieg, der am 1. September 1939 mit dem Einmarsch der deutschen Wehrmacht in Polen begann, war der grausamste und verlustreichste Krieg der Menschheitsgeschichte. In den Kriegsjahren 1939 bis 1945 starben 18 Millionen Zivilisten und 22 Millionen Soldaten. Eine der größten Opfergruppen waren mit 6,5 Millionen die europäischen Juden. Mit dem Dank an alle politischen und militärischen Kräfte, die zum Sieg über das faschistische Deutschland beitrugen, verbinden wir den Appell, jeglicher Verherrlichung des faschistischen Gedankengutes und Handelns konsequent entgegen zu treten. Wir verurteilen alle, die den verbrecherischen Völkermord an den europäischen jüdischen Mitbürgern zu verharmlosen suchen. Kampf für Frieden, Demokratie und Menschenrechte heißt auch Kampf gegen Rechtsextremismus, Ausländerfeindlichkeit und Intoleranz“, so Michael Strähnz für die VVN/BdA. „Beim Einsatz für Demokratie und Toleranz kann Schwerin auf eine gute Bilanz verweisen“, erklärt Oberbürgermeisterin Angelika Gramkow. So habe die Landeshauptstadt im vergangenen Jahr die „Charta der Vielfalt“ unterschrieben und wurde als „Ort der Vielfalt“ von der Bundesregierung ausgezeichnet. Erstmals sei in der Stadt der nach ihrer ersten Integrationsbeauftragten Annette Köppinger benannte „Preis für Integration und Menschlichkeit“ ausgeschrieben worden. Mehr als 40 Stolpersteine erinnerten auf Straßen und Plätzen an Verfolgte des Naziregimes. Schülerinnen und Schüler des Konservatoriums holen die vergessenen oder verschollenen Musikwerke ermordeter oder von den Nazis verfolgter Künstlerinnen und Künstler zurück ins öffentliche Bewusstsein. Verwaltungsmitarbeiterinen und -mitarbeiter nehmen an interkulturellen Trainingskursen teil. Es gibt zahlreiche Vereine von und für die rund 6000 Migrantinnen und Migranten in Schwerin. Das „Schweriner Bürgerbündnis für Demokratie und Menschenrechte“ zeigt Präsenz, u.a. wenn rechte Aktivisten im öffentlichen Raum für ihre Parteien und Programme werben. „Daraus, dass es in der Stadt keine straff organisierten rechtsextremistischen Strukturen gibt, sollte aber niemand schließen, dass es kein Problem gibt“, meint Oberbürgermeisterin Gamkow, die die Schwerinerinnen und Schweriner angesichts des vor 65 Jahren zu Ende gegangenen verbrecherischen Krieges auffordert, sich nicht in Feindschaft und Hass gegen andere Menschen. hineintreiben zu lassen. „Lernen wir, miteinander zu leben, nicht gegeneinander. Verstärken wir unseren Einsatz für Frieden, Demokratie und Toleranz.“

Die Kranzniederlegung anlässlich des Landesgedenktags für die NS- und Kriegsopfer findet am 8. Mai um 10 Uhr am Platz der Opfer des Faschismus statt.

Gemeinsame Pressemitteilung von VVN-BdA e.V. und ver.di Nord

2. Mai 2010

VVN-BdA e.V., Franz-Mehring-Platz 1, Bundesgeschäftsstelle, 10243 Berlin, Geschäftsführer Thomas Willms, Telefon: 030/29784174, Telefax: 030/29784179, Email: bundesbuero@vvn-bda.deDienstleistungs-Gewerkschaft Ver.di, Landesbüro MV, Leiter Ernst Heilmann,Dr.-Külz-Str. 18, 19053 Schwerin, Telefon: 0385/6383-204, Telefax: 0385/6383-201, Mobil: 0170/2160475, Email: Ernst.Heilmann@verdi.de

Der 8. Mai 1945 ist der Tag der Befreiung vom deutschen Faschismus. Zum 65. Jahrestag seiner Wiederkehr gedenken wir der Millionen Opfer des faschistischen Eroberungs- und Vernichtungkrieges und der Opfer des Faschismus im eigegen Lande. Zusammen mit dem Gedenken an die Opfer der Nazi-Diktatur erinnern wir zugleich an die Ursachen des Faschismus. Eine schwache Demokratie, verbreitete nationalistische Resentiments, antisemitische Vorurteile, skrupellose Proftgier einflussreicher Wirtschaftskreise und die Uneinigkeit der demokratischen Kräfte gegen die Feinde der Weimarer Republik haben den Machtantritt der Faschisten erleichtert. Rassismus, Antisemitismus, Nationalismus und Versuche, die Geschichte der NS-Diktatur zu verfälschen, sind auch heute noch in erheblichen Teilen der Bevölkerung in Deutschland und Europa vertreten und werden von neuen Nazis in Bewegungen, Organisationen und Parteien befördert. Darüber aufzuklären und die Demokratie zu stärken, ist die Aufgabe aller zivilgesellschaftlichen Kräfte.

Die Ausstellung „Neofaschismus in Deutschland“ wird zum 8. Mai 2010 der Öffentlichkeit präsentiert. Sie wird zusammen von der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA e.V.) und der Gewerkschaft ver.di, Landesbezirk Nord, herausgegeben. Die Ausstellung kann im Bundesbüro der VVN-BdA ausgeliehen oder erworben werden. Dazu stehen Flyer, Plakate, Kataloge und Lehrerbegleithefte zur Verfügung. Weitere Informationen zur Ausstellung gibt es unter www.neofa-ausstellung.vvn-bda.de . Die Ausstellung analysiert die aktuellen Entwicklungen des Neofaschismus in Deutschland von rechtspopulistischen Bewegungen bis zur verfassungswidrigen NPD. Sie arbeitet zentrale Werte und Ideen neofaschistischer Bewegungen in Deutschland heraus und zeigt deren Nähe zu den Werten und Ideen des NS-Regimes. Zugleich werden die neue Qualität der NPD-Arbeit in den Parlamenten, die gefährliche Islamophobie sowie die inhaltlichen und organisatorischen Schnittmengen der Nazi-Ideen mit Auffassungen in Teilen der Gesellschaft aufgezeigt.

Neben dieser Austellung, die ver.di Nord begleitet und unterstützt hat, bietet ver.di Nord auf der Internetseite www.npd-kehrt-marsch.de ein Informations- und Diskussionsforum zur Auseinandersetzung mit dem modernen Neofaschismus, zu den Aktionen der neuen Nazis und den Aktivitäten antifaschistischer Kräfte an. Ver.di Nord unterstützt zugleich die Kampagne der VVN-BdA für ein Verbot der verfassungswidrigen NPD. Im Rahmen dieser Kampgane wurden bis zum 8. Mai 2010 über 5.000 Statements auf der homepage www.npd-verbot-jetzt.de für ein NPD-Verbot gesammelt.

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